Fünfe gerade sein lassen

Guter Tag

Später Morgen und noch dämmrig,
Kopf in Daunen, mollig – weich.
Niemand holt mich aus der Mulde, nein, ich komm nicht!
Auch nicht gleich!
Später Mittag, lascher Blitz, das Gewissen will ans Licht:
„Du musst! Du sollst! Du hast zu tun!“
Ich hab zu ruhn, mehr hab ich nicht!
Früher Abend und schon dämmrig,
langsam um die Achse drehn,
Augenblick bringt die Gewissheit:
Ich mag mich nur von innen sehn.
Später Abend, ganz zufrieden,
nicht geleistet, nicht gehandeld,
gleich ein Traum, der alles rundet,
guter Tag, der so versandet.

Fritz Eckenga

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