Gänseblümchen-Entzauberung

Gänseblümchen (lat. bellis perennis), auch Tausendschön genannt, finde ich zauberhaft. Sie sind schon seit der Kindheit meine Lieblingsblumen.

Neulich lese ich einen kurzweiligen Frauenroman, in dem eine exaltierte Yogalehrerin ihren Schülerinnen als Beckenbodentraining den Tipp gibt, sie sollen sich bei einer Übung vorstellen, sie würden Gänseblümchen mit der Vagina pflücken. HALLO?
Schlagartig ist mein innigst geliebtes bellis perennis mit diesem Bild verknüpft.
Welche Bilder werden sich erst einstellen, wenn ich über ein Wiese voller Gänseblümchen laufe?

Wie bekomme ich dieses Bild nur wieder aus meinem Kopf? So leicht gebe ich meine Tausendschön nicht her.

Da fällt mir, Gott sei Dank, das Bild von meinem Hund wieder ein, das ich vor einiger Zeit gemacht habe. „Wunderschöner Hund mit Gänseblümchen“. Das könnte ein wirksames Gegenmittel sein.

Wenn ich ehrlich bin: So ganz verschwindet das Beckenboden-Bild nicht aus meinem Kopf, sonst würde ich diese Geschichte nicht schreiben.
Aber ich kann damit leben. Nützt ja nix…

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Ein Gedanke zu “Gänseblümchen-Entzauberung

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